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1. Mannschaft: SKV Rutesheim vertraut auf die eingespielte Einheit

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12. August 2016

1. Mannschaft: SKV Rutesheim vertraut auf die eingespielte Einheit

Große Töne zu spucken, war noch nie das Ding der SKV Rutesheim. Zu Beginn dieser neuen Runde gibt man sich noch zurückhaltender als gewöhnlich. „Zunächst gilt es einmal, kleinere Brötchen zu backen. Wir werden uns schon ein bisschen durchmogeln müssen“, sagt Trainer Rolf Kramer. Und das, nachdem seine Mannschaft in der vergangenen Saison hinter dem Überflieger FV Löchgau mit elf Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten aus Crailsheim Vizemeister geworden war. Der Übungsleiter hat keineswegs bewusste Tiefstapelei im Sinn, wenn er zunächst die Defensive bevorzugt. Wohl wissend, dass die Konkurrenz das Rutesheimer Team als Schwergewicht der Liga einstuft. Doch die Vorbereitung verlief nicht ganz nach dem Geschmack des 35-Jährigen. Die Urlaubsplanung einiger Spieler machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Erschwerend kamen Verletzungen und berufsbedingte Fehlzeiten hinzu. So musste Stamatis Sideris am Sprunggelenk operiert werden, Michael Käpplinger zog sich einen Bänderriss am Knöchel zu, und auch Patric Vaihinger hat derzeit Probleme mit dem Fußgelenk. Tobias Weiß kassierte eine Rote Karte im Verbandspokalspiel und wird zum Saisonauftakt am Samstag (15.30 Uhr) bei der TSG Öhringen fehlen. Marijan Salopek ist derzeit im Urlaub, der Neuzugang Moritz Wemmer aus Münchingen musste einige Male berufsbedingt aussetzen. Dazu bereiten die Torspieler Kopfzerbrechen. Weil Marijo Milcic die letzten Vorbereitungswochen fehlte, ist er für den Coach zum Saisonstart eine Option. Auch Felix Pohle musste zuletzt passen. Somit ist der in die U 23 versetzte Luis Turian eine Option, genauso wie Niklas Frank, der zwar in München studiert, aber derzeit in Rutesheim ist und die komplette Vorbereitung bestritten hat. „Wir sind in der Vorbereitung nicht da, wo wir eigentlich gerne wären“, sagt Rolf Kramer.

Die Sorgenfalten halten sich jedoch in Grenzen. Schließlich kann er zum Auftakt immer noch auf eine eingespielte Mannschaft zurückgreifen, in der es überhaupt nur zwei externe Neuzugänge gibt. Kramer: „Bei den ersten 12, 13 Spielern, die da sind, können wir schon auf gewisse Automatismen bauen.“ Gut integriert hat sich Innenverteidiger Joshua Trefz, der vom TSV Eltingen gekommen ist, obwohl auch er wegen Oberschenkelproblemen zehn Tage gefehlt hat.

Gearbeitet wurde unter anderem an der taktischen Variabilität. Im ersten Teil der Vorbereitung ließ der Übungsleiter beispielsweise mit drei Spitzen spielen. Dass es im Verbandspokalspiel gegen die TSG Backnang auf eigenem Platz eine 0:5-Packung gab, will er nicht überbewerten. In einem zweiten Aufeinandertreffen zog sich die SKV deutlich besser aus der Affäre und unterlag dem Verbandsligisten lediglich mit 2:3. Am Dienstagabend wurde kurzerhand noch ein Test gegen den Kreisligisten FV Oberstenfeld eingeschoben und mit 11:0 gewonnen. Ein nur bedingt aussagekräftiges Ergebnis. Die Mannschaft wird sich aber beim Aufsteiger in Öhringen keinesfalls verstecken müssen.

Bei der Formulierung des Saisonziels steht dann aber doch wieder die Zurückhaltung Pate. „Oben mitspielen“, heißt es lediglich. Doch eines ist Trainer Rolf Kramer auch klar: „Nach dem zweiten Platz in der vergangenen Saison kann ich den Jungs ja kaum verkaufen, dass wir in dieser Runde Vierter oder Fünfter werden wollen.“

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